TSV Sonnefeld bleibt am Ball: Neuer Anlauf für den Kunstrasenplatz

Gemeinsam mit der Gemeinde Sonnefeld haben wir uns erneut um die Aufnahme in ein Bundesförderprogramm zur Modernisierung unseres Sportgeländes beworben. Unser Ziel bleibt klar: den bisherigen Sandplatz in einen zeitgemäßen Kunstrasen umzubauen – für bessere Bedingungen, mehr Trainingsmöglichkeiten und ein noch breiteres Sportangebot im ländlichen Raum.

Bereits 2020 haben wir erstmals einen Förderantrag gestellt und gleichzeitig begonnen, Spenden für die notwendigen Planungen zu sammeln. Damals erhielten wir keine Zusage, in den Folgejahren gab es kaum passende Programme. Trotzdem sind wir drangeblieben und haben weiter vorbereitet.

„Solche Projekte brauchen einen langen Atem. Aber genau deshalb haben wir kontinuierlich weitergearbeitet“, erklärt Vorstand Louis Kappenberger.

Ein entscheidender Vorteil im aktuellen Bewerbungsfenster: Unsere Planungen sind vollständig abgeschlossen. Sämtliche Unterlagen liegen vor, inklusive der geforderten Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung).

„Wir sind heute so weit, dass wir bei einer Zusage sofort loslegen könnten“, so Kappenberger.

Das Projektvolumen beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Uns ist bewusst, dass dieses Förderprogramm bundesweit stark nachgefragt sein wird – nicht zuletzt wegen des großen Sanierungsstaus bei Sportstätten. Doch für uns gilt: Man muss es immer wieder versuchen.

„Wir bleiben dran – egal wie lange es dauert.“

Von dem Projekt würden nicht nur wir profitieren, sondern auch umliegende Vereine. Gleichzeitig könnten wir unser Sportangebot beim TSV Sonnefeld weiter ausbauen – vorausgesetzt, die notwendige Infrastruktur ist vorhanden.

„Mit besseren Anlagen können wir mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Sport begeistern.“

Parallel dazu haben wir Gespräche mit möglichen örtlichen Unterstützern geführt und hoffen auch auf Rückhalt aus der Politik. Aus der Region setzen wir darauf, dass sich unsere Bundestagsabgeordneten Jonas Geissler (CSU) und Johannes Wagner (Grüne) in Berlin für den ländlichen Raum und den Vereinssport stark machen.

Die Entscheidung über den aktuellen Förderantrag wird Ende Februar in Berlin erwartet.